Artikel unterschiedlicher Autorinnen und Autoren sollen hier thematisieren, kritisieren,
aber natürlich in erster Linie zum Nachdenken anregen, Impulse geben,
Lösungen vorstellen und eigene Ideen wecken. Es lohnt sich also, hin und wieder hier hereinzuschauen …

 

Über unser Vereinsmitglied Christian Müller und seine Kartoffel-Raritäten wird immer wieder in Zeitungen, Zeitschriften und im Fernsehen berichtet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schauen der erst kürzlich erschienen Beiträge:

Der „Kartoffelpapst“ und sein tollen Knollen

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Bericht + Bild: Regine Pätz

erschienen in der Regionalausgabe „Mindelheimer Zeitung“ der Augsburger Allgemeinen am 31.10.2020

Link:

https://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Der-Kartoffelpapst-und-seine-tollen-Knollen-id58455046.html

Ein Kartoffelnarrischer und seine Irmgard

Beitrag im BR Fernsehen

„Zwischen Spessart und Karwendel“ am 31.10.2020

Link:

https://www.br.de/mediathek/video/herr-der-knollen-ein-kartoffelnarrischer-und-seine-irmgard-av:5f9c6a38452dca001a0ec89d

Text:bele (Beitrag in der Südwest Presse/Ausgabe vom 10.12.19)

Unsere "Entsteint Euch!-Aktion"  hat insbesondere vergangenes Jahr deutschlandweit sehr großes Medien-Interesse hervorgerufen und wir konnten Tausende unserer "Entsteint Euch!-Postkarten" weitergegeben. Immer mehr Menschen - egal ob privat, gewerblich oder im kommunalen Bereich - denken um und entscheiden sich ganz bewusst wieder FÜR lebendige Gärten und FÜR lebendiges öffentliches Grün. Auf diesen Erfolg unserer Aktion sind wir sehr stolz!

Text: Beate Reuter-Manz (Beitrag in der  Südwest Presse/Ausgabe vom 8.2.19)

Wir wollten ein Zeichen setzen. Deshalb haben wir uns von unseren Steinen getrennt! Es war die richtige Entscheidung!“ Stefanie Tutscher und Mario Anders aus Kirchberg/Iller freuen sich aufs Frühjahr, wenn rund um ihren Garten-Schuppen die Natur wieder erwacht. Statt der Kieselsteine, die vorher etwa 30 Quadratmeter Fläche bedeckten, blühen dort seit vergangenem Sommer jede Menge Blumen. „Bis in den November hinein haben wir uns daran erfreut“, erzählt der Unternehmer. Einen Eimer voll Kies hat das Paar nach der Umgestaltung ein paar Kilometer weiter entsorgt. Symbolisch, auf der Jungviehweide in Illertissen. Dort steht nämlich ein so genannter „Steinfresser“. Der wiederum ist ein wichtiges Utensil der Aktion „Entsteint Euch“, einst initiiert von drei Naturfreunden und Gartenliebhabern. Die Aktion geht mittlerweile ins fünfte Jahr und erfährt bundesweite Resonanz.

Text: Dieter Gaißmayer

Der im Folgenden zu lesende Artikel von Angelika Traub, der im Gartenmagazin (siehe Links) erschien, ist dort und auf der Facebook-Seite der Gärtnerei bei Leserinnen und Lesern auf so große Resonanz gestoßen, dass auch ich mich mit ein paar ergänzenden Worten zu diesem fragwürdigen »Trend« äußern will. Es besorgt uns schon seit Jahren, dass die Steinepest in immer mehr Vorgärten wütet, das Grün verschwindet, Wild- und Kulturbienen, Schmetterlinge, viele weitere Bestäuber und mit ihnen die Vogelarten dramatisch zurückgehen – von der neuen pflanzenbereinigten »Ästhetik« gar nicht erst zu reden! Und wissen die »Steinreichen« eigentlich, dass auf ihren Schotterflächen kein Sauerstoff mehr produziert wird, es also keine positiven Effekte auf das Mikroklima mehr gibt, wie Verdunstungskälte im Sommer oder Windschutz im Winter? Dass das Bodenleben verkümmert oder gar vernichtet wird, wenn die Flächen vollständig versiegelt werden?

Text: Angelika Traub (Beitrag in Gaißmayers Gartenmagazin)

Nein, weder in Wohlfühlmagazinen wie »Landlust« noch in den diversen populären bis elitären Publikumsgartenzeitschriften sind Schotter und die Tendenz zur Grundstücksabgrenzung durch vorgefertigte Betonmauer-Elemente, Gabionen und ähnliche Erfindungen der neuen »Steinzeit« ein Thema. Hier wird die erfreuliche Entwicklung ästhetischer, fantasievoller Gartenwelten gefeiert – von puristisch bis naturnah, immer aber mit dem selbstverständlichen Anspruch, Natur einzubeziehen und mit ihr zu gestalten.

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